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Zuhause in den Weißen Dörfern Weiße Dörfer
Wie weiße Perlen glänzen die Dörfer in der Sonne, eines weißer als das andere. Sie bilden einen schönen Kontrast zu den silberfarbenen Olivenbäumen, den rotbraunen Hügeln und den Kalkgebilden der Sierra. Nur ein Hitzeflimmern über der Straße nimmt Ihnen manchmal die Sicht. Aber die Route der ‘Pueblos blancos’, der weißen Dörfer, ist eine Lust fürs Auge. Klappen Sie Ihre Außenspiegel ein, wenn Sie durch die Dörfer fahren. Die Straßen sind so steil und schmal, dass Sie kaum hindurch fahren können. Sie kommen an Dorfplätzen vorbei, auf denen Männer im Schatten vergnügt Karten spielen, und sehen mit grellbunten Blumen geschmückte Blumenterrassen. Sie verbringen zwei Nächte im Dorf Montejague, sodass Sie auch wirklich Zeit haben, diesen Ort kennenzulernen.Die Krönung dieses Bausteins ist der Abschluss in Ronda. Dieses Städtchen wurde auf einem Felsen mit einer 200 Meter tiefen Schlucht gebaut, die die Stadt in zwei Teile teilt. Hier befindet sich auch die älteste Stierkampfarena des Landes. Das ist die ideale Gelegenheit, diese jahrhundertealte Tradition in den Städten und Dörfern Andalusiens kennenzulernen. |
| Reisedauer |
3 Tage / 2 Nächte Start täglich |
Übernachtungen |
2 Nächte im Doppelzimmer im Dorfhaus mit Swimming-Pool in Montejaque; Unterkunft Komfort 3 |
|---|---|---|---|
| Reisekosten |
€ 66,- p.P. bei 2 Personen € 93,- p.P. bei 2 Personen in der Hochsaison |
Inklusive |
Übernachtungen |
| Transport |
per Mietwagen |
Exklusive |
Mahlzeiten, Mietwagen, Eintritt Plaza de Torro in Ronda |
Tag 1 Ankunft in MontejaqueVon Westen ist Arcos de la Frontera das Zugangstor zur Straße der weißen Dörfer. Sie fahren über eine zweispurige Straße, die sich durch die hügelige Landschaft windet. Heute legen Sie nur einen Teil der Strecke zurück. Von Arcos aus fahren Sie eine dreiviertel Stunde bis zum weißen Dorf Montejaque, wo Sie die nächsten zwei Nächte verbringen. Die Landschaft bei Montejaque wirkt ein wenig bizarr. Kalkgebilde ragen aus der Erde empor, Flüsse fließen durch die ausgeschliffenen Schluchten und einzelne Felsbrocken liegen verloren in der Landschaft. Sie befinden sich mitten in der Sierra de Grazelema.Montejaque ist ein typisches weißes Bergdorf, in dem Sie sich heimlich wünschen, hier einmal übernachten zu können. Wir haben hier einen herrlichen Ort gefunden. Sie verbringen zwei Nächte in einem, im spanischen Stil renovierten, weißen Dorfhaus mit Swimming-Pool. Ihr Häuschen hat eine vollständig eingerichtete Küche, ein Wohnzimmer, Schlafzimmer und Badezimmer im ersten Stock. Die Übernachtung ist ohne Mahlzeiten. Fühlen Sie sich für kurze Zeit wie ein Dorfbewohner. Schlendern Sie am Morgen durch die schmalen steilen Gassen, um beim Bäcker frische Brötchen zu holen. Kaufen Sie im lokalen Supermarkt ein oder gehen Sie abends im Patio Restaurant des Dorfes etwas essen. Später am Abend ist in der einzigen Bodega des Dorfes ganz schön was los. Hier treffen sich die Dorfbewohner auf ein Gläschen. |
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Tag 2 Die Klippen von Ronda und die älteste StierkampfarenaRonda ist zu Recht eines der ganz besonderen weißen Dörfer auf der Route. Das Städtchen liegt in spektakulärer Lage. Inmitten zweier Gebirgsketten wurde die Stadt auf zwei Felsen gebaut, die über drei Brücken miteinander verbunden sind: die römische, die arabische und die berühmte neue Brücke Puento Nuevo. Diese Brücke und die 200 Meter tiefe Schlucht sollten Sie sich auf Ihrer Reise nicht entgehen lassen.Aber wenn Sie in die Stadt hineinfahren, könnten Sie etwas enttäuscht sein. Sie fahren nämlich erst durch den neuen Teil, wo es viel Verkehr gibt. Parken Sie Ihr Auto bei der Iglesia de Merced. Nach einem Stadtbummel über die Kopfsteingassen entlang der Stadtmauer taucht sie auf einmal auf, eine 200 Meter tiefe Schlucht, durch die der Fluss de Tajo sich seinen Weg bahnt. Am Rand des senkrechten Abgrundes hängen Häuser wie Schwalbennester. Diese schwindelerregende Brücke, die noch aus der Römerzeit stammt, überspannt den Abgrund. Bei diesem beeindruckenden Anblick war unsere anfängliche Enttäuschung sofort vergessen. |
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Essen Sie noch eine Kleinigkeit im gemütlichen alten Teil der Stadt und überqueren Sie dann die Brücke zum Plaza de Toros im neueren Teil der Stadt. Mit der ältesten Stierkampfarena Spaniens (sie stammt aus dem Jahr 1785) ist Ronda die Wiege des Stierkampfs. Dies ist dann auch der ideale Moment um auf Ihrer Reise eine Stierkampfarena zu besuchen. Diese Arena, mit einem Durchmesser von 66 m, ist mit ihrem weichen Sandstein und den schönen Bögen die größte und stilvollste Arena Spaniens. Auch der berühmte Torero Pedro Romero wurde in Ronda geboren. Der Eintrittspreis beträgt 5,- € p.P. und hierfür können Sie auch das dazugehörige Museum besuchen. Jede Stadt und jedes Dorf hat eine Arena. Um Torero zu werden, muss man eine Ausbildung absolvieren. Meistens sind es die Söhne wohlhabender Familien, die hierfür in Frage kommen. Der Preis eines Stieres liegt bei etwa 6000,- € und um es richtig zu lernen, muss man hunderte töten. Eine Show besteht aus vier Teilen: Der Stier kommt aus dem Stall, ist völlig wild und sucht nach etwas, das sich bewegt. Oft ist dies ein gelbes oder violettes Tuch. Danach kommen Lanzenreiter und bringen dem Stier Stiche bei, um ihn etwas ruhiger zu machen. Dann stechen zwei Assistenten Spieße in den Stier. Danach tritt wieder der Torero mit dem roten Tuch auf. Er macht einige tänzerische Schritte, und der Stier muss dem Tuch folgen. Die Hufe des Stiers dürfen sich nicht mehr bewegen. Wenn das gelingt, muss der Torero den Stier mit einem Degen in einem Hieb töten. Das Publikum schwenkt mit den Taschentüchern. Der Torero gewinnt keine bronzene, silberne oder goldene Medaille, sondern 1 Ohr, 2 Ohren oder 2 Ohren und einen Schwanz. Wenn ihm der höchste Preis zugesprochen wird, wird der Stierkämpfer auf den Schultern zum Tor hinausgetragen. |
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Tag 3 AbreiseViele Reisende schließen Ihre Andalusienreise mit dieser Straße der weißen Dörfer ab. Aber was wäre schöner, als die Reise, in dem wegen seiner weiten Sandstrände bekannten Land, an der Küste zu beenden? Wir haben einige stimmungsvolle Ferienhäuser von spanischen Eigentümern mit Privat-Swimming-Pool gefunden. Sie liegen in einem Umkreis von etwa 6 Kilometern von dem Fischerort Nerja und dem weißen Bergdorf Frigiliana. Mit dem Baustein Ihre Casa an der Küste können Sie endlich das Buch lesen, zu dem Sie auf Ihrer Reise bisher noch nicht gekommen sind, am Strand von Nerja herrliche Paella essen und zur Abkühlung in Ihren eigenen Swimming-Pool springen. |
Tipp: Übernachten auf dem CampoAn der Route der weißen Dörfer gibt es unzählig viele Casas Rurales. Wir haben so eine Perle mitten auf dem Campo gefunden, etwa 15 Minuten von Ronda entfernt. Dieser Bauernhof ist ein echtes Familienhaus, das von Generation zu Generation vererbt wird. In früheren Zeiten ernteten die Vorfahren der Eigentümer auf dem Land Getreide, das dann auf dem Dachboden gelagert wurde. Die Besitzer erzählen Ihnen gerne mehr darüber. Es ist ihnen auch sehr wichtig, dass sie sich wie zu Hause fühlen. Wenn Sie nachmittags am Swimming-Pool schon Lust auf einen Wein oder ein kühles Bierchen haben, können Sie sich einfach selber an der Hausbar bedienen. Die Zutaten für das Abendessen kommen aus dem eigenen Gemüsegarten, und es wird in einem der Patios oder in der gemütlichen Wohnküche serviert. Die Ruhe, die wiegenden Sonnenblumen auf dem Feld und das fröhliche Vogelgezwitscher, hier sind Sie wirklich auf dem Land. Wir empfehlen Ihnen diese Unterkunft insbesondere am Ende Ihrer Reise. Wenn Sie während dieses Bausteins in einer unserer Casa Rurales übernachten möchten, dann geben Sie das einfach auf dem Anfrageformular an. |
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