Knapzak wandelen Pyreneeen
Lunch with a view

Bergluft und Wanderschuh

Pyrenäen-Nationalpark Ordesa

Majestätische Berggipfel bilden einen mysteriösen Kontrast zum knallblauen Himmel. Sie fahren mit Ihrem Auto kreuz und quer durch die Berge. In der Ferne spiegelt die Sonne sich in den letzen Schneeresten und zu Ihrer Rechten liegen tiefe Schluchten. Bei einem Aussichtspunkt strömt Ihnen der Duft von Nadelbäumen und Klatschmohn am Straßenrand entgegen. Sie übernachten in einem malerischen Hotel in einem Bergdorf mit gusseisernen Balkons und Blumenkästen am Giebel. Morgens werden Sie von den Kuh- und Kirchenglocken geweckt. Sie brechen auf zur Wasserfall-Wanderroute mit Rucksack durch den Ordesa Nationalpark. Auf halbem Weg legen Sie eine ausgedehnte Pause ein. Ein herrliches Picknick im Gras, barfuß im Wasserfall baden, mit einem Fernrohr in der Hand. Dies ist das grüne Spanien schlechthin.
Reisedauer 3 Tage / 2 Nächte
Start täglich

Unterkünfte

2 Nächte in einem stimmungsvollen Berghotel oder Parador (siehe Fotos);
Unterkunft Kategorie 3

Reisekosten

€ 107,-  p.P. bei 2 Personen im Berghotel
€ 279,- p.P. bei 2 Personen im Parador

Inklusive

Übernachtung mit Frühstück, Verpflegungspaket und Wanderroute

Transport

mit dem Mietwagen

Exklusive

Andere Mahlzeiten

Reiseprogramm

Tag 1 Ankunft in den Pyrenäen

Nach der Wein- oder Burgenroute steigen Sie langsam auf größere Höhen und aus den Hügeln werden Berge. Halten Sie unterwegs bei der Kirche von Badain. Diese romantische Kirche ist ein guter Ort für ein wunderschönes Foto. Auch das Dorf Torla lohnt sich für einen Aufenthalt. Wir haben am Platz ein Café con Leche mit Aussicht auf die beschneiten Gipfel hinter der Kirche genossen. Zur Mittagszeit erreichen Sie das ruhige Dorf Bielsa. Die Straßen sind autofrei, ein Verkehrsschild weist Sie auf den Parkplatz am Dorfrand hin. Sie gehen über die Kopfsteingassen am rauschenden Fluss entlang zu Ihrem Hotel und riechen den Kaminduft der Vorsaison. Mit Händen und Füßen checken Sie bei dem spanischen Hoteleigentümer ein. Am Nachmittag können Sie für 3,50 € das ethnologische Museum von Bielsa besuchen. Alte Sitten, Kleidertracht und Fotos erzählen die Geschichte aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Hier können Sie sich eine Stunde lang amüsieren.
Das Bergdorf Torla unterwegs
Einen Wecker brauchen Sie hier nicht. Das Läuten der Kuh- und Kirchenglocken wird dafür sorgen, dass Sie fröhlich erwachen. Ziehen Sie heute robuste Wanderschuhe an, genießen Sie ein kräftiges Frühstück und vergessen Sie Ihre Kamera nicht. Die Paradores, Klöster und Burgen, in denen Reisende die Nacht verbringen können, sind kennzeichnend für Spanien. Ein besonderes Erlebnis, man muss allerdings die Lampenschirme mit Blumendruck in Kauf nehmen. Es ist möglich, während dieses Bausteins eine Nacht in dem Bergparador von Bielsa zu verbringen, siehe Tipps am Ende dieser Seite.

Auch wenn Sie nicht hier übernachten, können Sie sich den Parador trotzdem anschauen, denn wir sorgen dafür, dass Sie Ihr Verpflegungspaket hier abholen können. Wir haben die etwa 8 km lange Wasserfallroute gewählt. Ab und zu geht es etwas bergauf (nicht allzu sehr), aber diese Route ist für jeden gut machbar.
Schnüren Sie Ihre Schuhe und gehen Sie mit Ihrem Rucksack auf dem Rücken über den Kiesweg am Fluss entlang, wo der Trail beginnt. Der erste Teil der Strecke geht durch Buchenwald, an tosenden Wasserfällen vorbei und über weite Heideflächen. Auf halbem Wege kommen Sie nach einer leichten Steigung zur Almebene, über die der Monte Perdido, mit seinen 3355 Metern der höchste Berg der Pyrenäen, emporragt. Unserer Meinung nach ein idealer Ort für ein Picknick aus Ihrem Rucksack. Der Nationalpark Ordesa, der wegen seiner sauberen Luft auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht, ist das natürliche Habitat des Lämmergeiers, einer der größten Vögel der Welt. Mit ein bisschen Glück sehen Sie ihn zwischen den Engpässen schweben. Klettern Sie an ausgehackten Felsen vorbei, über eine Holzbrücke und halten Sie dabei Ausschau nach Rehen oder Wildschweinen. Der Weg führt Sie an einem Wasserfall vorbei, hier kann es etwas rutschig und matschig sein. Sie sollten unbedingt gute Bergschuhe mit Profilsohle tragen. Nach einer etwa 2,5 Stunden langen Wanderung (ohne Pause) sind Sie wieder beim Parkplatz.

Tag 3 Abreise

Vielleicht haben Sie morgens noch etwas schwere Beine... Öffnen Sie gleich nach dem Aufwachen die Balkontür, atmen Sie die frische Bergluft ein und genießen Sie noch einmal die fantastische Aussicht. Planen Sie beim Frühstück Ihre Route zur Küste entweder über Frankreich oder dem weiter südlich gelegenen Lleida und sorgen Sie dafür, dass Sie den Tag mit einem gut gefüllten Magen beginnen. Nach dem Frühstück wird es Zeit, sich von diesem idyllischen Ort zu verabschieden. Reisen Sie weiter zur Küste mit unserem Baustein Faulenzen im Fischerdorf, hier gibt es nur eine Pflicht: Relax!

Tipps

Reisperiode
Der beste Zeitraum für einen Besuch der Pyrenäen ist von Mai bis Oktober. In den Monaten Juli und August ist Hochsaison und dann kann sehr viel los sein. In diesem Zeitraum sind die meisten Hotels schnell ausgebucht. Im September zeigt die Natur sich von ihrer schönsten Seite und die Temperatur ist angenehm und dennoch nicht zu warm.

Im Parador übernachten
Die Aussicht auf die hohen Gipfel und das Tal im Dorf gibt Ihrem Baustein ein besonderes Flair. Im Gegensatz zu anderen Paradores ist dieses Berghotel mit viel Holz eingerichtet, es gibt einen Kamin und eine Terrasse mit Aussicht auf den Nationalpark.
Geben Sie das bitte im Anfrageformular an, wenn Sie hier eine Nacht verbringen möchten.

Fotos der Unterkünfte  

     

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