Die Könige des Festivals, das im August hier stattfindet

Wie ein König im Burgdorf

Im mysteriösen Morgennebel werden langsam die Umrisse eines Burgturmes auf der Bergspitze sichtbar. In der spanischen Region Navarra haben Könige und Kreuzfahrer zahllose Klöster, Burgen und Landhäuser hinterlassen. Meistens wurden Sie auf dem Gipfel eines Berges gebaut, sodass die Feinde von weitem zu sehen waren. Genießen Sie die gastronomischen Glanzleistungen in den umliegenden Dörfern, begegnen Sie Pilgern auf ihrem Weg nach Santiago und bewundern Sie die Aussicht, die bis zum nächsten Stadttor reicht. Keine vergangene Pracht, Sie übernachten völlig ‘standesgemäß’ in einem ehemaligen Ministerhaus, das mit dem Komfort des 21. Jahrhunderts ausgestattet ist. Fühlen Sie sich wie ein König, wenn Sie sich zwischen dem Schild und Schwert des Hauses und mit Aussicht auf den Burgturm zur Ruhe begeben.
Reisedauer 3 Tage / 2 Nächte
Start täglich

Unterkünfte

Übernachtung in Burgdorf (Fotos);
Unterkunft Kategorie 3

Reisekosten

€ 188,- p.P. bei 2 Personen im Ministerhaus
€ 249,- p.P. bei 2 Personen im Parador

Inklusive

Übernachtungen mit Frühstück

Transport

mit dem Mietwagen

Exklusive

Transport, andere Mahlzeiten, Eintritt Burg, Parkgebühr

Reiseprogramm

Tag 1 Ankunft in Olite

Von dem Weingebiet Rioja oder der Halbwüste aus bringt eine abwechslungsreiche Route Sie über Weinhügel und mittelalterliche Dörfer zu Burgtürmen und Klostergärten. Zur Mittagszeit kommen Sie in der ummauerten autofreien Burgstadt Olite an. Stellen Sie Ihr Auto auf dem öffentlichen Parkplatz außerhalb des Stadttores ab. Sie verbringen zwei Nächte in einer stimmungsvollen Hospederia in einem ehemaligen Ministerhaus. Die schmalen Kopfsteingassen, barocken Herrenhäuser mit gusseisernen Balkons, das Tor und die Zugbrücke, man kann sich leicht vorstellen, dass hier im Mittelalter Ritter zu Pferd durch die Straßen galoppierten.

Besuchen Sie am Nachmittag die Burg von Olite (ca. € 3,- p. P.), die im 15. Jahrhundert von König Carlos III von Navarra gebaut wurde. Der König ließ die Burg mit allem Pracht und Prunk für seine Geliebte bauen. Das Ergebnis ist eine Burg wie aus einem Bilderbuch: spitze, wuchtige Türme, hohe Fenster und lange Wendeltreppen. Während der Napoleonischen Kriege hat die Burg sehr unter den Angriffen gelitten und vor 100 Jahren wurde sie in ihrer alten Glorie wiederhergestellt. Wir sind abends ins Dorf spaziert, um bei einer mittelalterlichen Casa Navarese Spezialitäten zu probieren. Nach einem Kotelett mit milder Spargelsoße haben wir den Cuajada-Nachtisch genossen: Quark mit frischen Feigen.

Tag 2 Mittelalterliche Dörfer und die Pilgerroute

Obwohl Sie von Olite aus in 20 Autominuten in Pamplona sind, haben wir unterwegs die gemütlichen Dörfer an der Route besucht. Im August dreht sich in Pamplona alles um das San Fermín Stierkampfspektakel, aber außerhalb dieser Periode ist es vor allem eine lebhafte große Stadt. In Navarra hat so gut wie jedes Dorf seine eigene Spezialität. Olite ist mit der ältesten Weinkooperation Spaniens die Weinhauptstadt von Navarra, Artajona ist wegen des Turrón del Royo, einer Art Nugat, bekannt und in Ujué gibt es Zuckermandeln. In dieser malerischen Ortschaft haben wir gegenüber der Kirche eine 80-jährige Oma kennengelernt, die schon jahrelange Zuckermandeln an die Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela verkauft.

Sie empfahl uns einen Besuch des Dorfes Puente de la Reina. Hier wurde im 11. Jahrhundert die gleichnamige Brücke für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela gebaut. Bei Puente de la Reina treffen die vier Routen aufeinander, weswegen man hier viele Pilger sieht. Abends haben wir in Olite ausgiebig getafelt und traditionsgemäß die Mahlzeit mit einem Moscatel Wein für die Damen und einem Patxaran Anisgetränk für die Herren abgeschlossen.

Tag 3 Abreise

Fahren Sie heute rechtzeitig los, denn die Route bietet viel Schönes. Hinter Pamplona liegt bei Yesa ein traditionelles Mönchskloster und bei Javier steht eine riesige Burg.

Haben Sie mit den Klöstern und Burgen aus dem Mittelalter genug Kultur abbekommen? Atmen Sie mit unserem Baustein Bergluft und Wanderschuh die frische Bergluft der Pyrenäen. Wandern Sie über einen Kiesweg an einem tosenden Fluss entlang, hören Sie die Kuhglocken, wenn Sie am frühen Morgen das Dorf verlassen, und legen Sie Ihre Picknickdecke ins Feld für eine wohlverdiente Pause.

Fürstliche Übernachtung im Parador

Ein Flügel der Burg wurde zum Parador umgebaut, sodass Sie wirklich in der Burg übernachten können. Mit glänzenden Rüstungen im Flur, einem Ritter, der im Treppenhaus Wache hält, und den großen gotischen Fenstern wird diese Übernachtung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ruhen Sie stilgemäß zwischen Schwert und Schild in einem Himmelbett mit Aussicht bis hin zum nächsten Dorf. Genießen Sie die lokalen Delikatessen und schließen Sie den Abend mit einer königlichen Weinkaraffe ab.

Fotos des ehemaligen Ministerhauses

     

Fotos des Paradors

   
 

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